Eichendorffstraße

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Joseph Eichendorff

Ein Freiherr war er, der Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff. Am 10.03.1788 wurde er auf Schloss Lubowitz in Oberschlesien geboren und starb am 26.11.1857 in Neisse (ebenfalls Oberschlesien). Er war ein Lyriker und Schriftsteller der deutschen Romantik. Aber auch als Prosadichter machte er sich einen Namen!

Als Kind verschlung er Abenteuer- und Ritterromane sowie alte Sagen, die ihn anleiteten auch selber mal den Stift in die Hand zu nehmen. Im zarten Alter von 12 Jahren (das war früher schon was) begann er seine ersten Tagebuchaufzeichnungen. Während seiner Studienzeit in Halle und später Heidelberg bildete er sich bei Theater- und Vorlesungsbesuchen weiter. Auf 1807 datiert "in einem kühlen Grunde" sein erstes Gedicht, das er in Heidelberg schrieb. Viel später, nämlich erst 1822, schrieb er "Der frohe Wandersmann" aus dem der Satz "Wem Gott will rechte Gunst erweisen" wohl jedem bekannt sein dürfte!

Seine wohl bekannteste Novelle veröffentlichte er mit "Aus dem Leben eines Taugenichts" im Jahre 1826. Mit zunehmendem Alter wurden seine Arbeiten stets umfangreicher. Das Epos "Lucius" wurde noch in seinem Todesjahr 1857 veröffentlicht.